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Pain Management & Spine (Algology)May 23, 2024INVAMED Medical Affairs

Laserdiskektomie: Perkutane Behandlung bei Bandscheibenvorfall

Wie die Laserdiskektomie als perkutane Behandlung bei umschriebenem Bandscheibenvorfall funktioniert – PLDD-Verfahren, Diskusvaporisation und ambulante Erholung.

Die Laserdiskektomie, oft auch als perkutane Laser-Diskusdekompression oder PLDD-Verfahren bezeichnet, ist eine minimalinvasive Technik zur Behandlung bestimmter umschriebener (gedeckter) Bandscheibenvorfälle, die zu Rücken- oder ausstrahlenden Beinschmerzen (Radikulopathie) beitragen. Das Verfahren wird über eine Nadel statt über einen offenen Schnitt durchgeführt und stellt eine Option innerhalb der breiteren Kategorie perkutaner Diskusdekompressionstechniken dar, die zum Einsatz kommt, wenn eine konservative Behandlung die Beschwerden nicht ausreichend gelindert hat.

Für welchen Bandscheibenvorfall eignet sich dieser Ansatz?

Die Laserdiskektomie kommt im Allgemeinen bei umschriebenen (gedeckten) Bandscheibenvorfällen infrage, das heißt, das ausgetretene Bandscheibenmaterial befindet sich noch innerhalb des äußeren Faserrings der Bandscheibe und ist nicht vollständig in den Spinalkanal ausgetreten. Diese Unterscheidung ist wichtig, da das Verfahren durch Senkung des inneren Bandscheibendrucks wirkt – am wirksamsten, wenn die äußere Bandscheibenwand noch intakt genug ist, um auf diese Drucksenkung anzusprechen. Größere, extrudierte oder sequestrierte Bandscheibenfragmente, bei denen Material bereits in den Spinalkanal ausgetreten ist, gelten im Allgemeinen nicht als gute Kandidaten für diese Technik und erfordern häufig einen anderen chirurgischen Ansatz.

Wie funktioniert das PLDD-Verfahren?

Beim PLDD-Verfahren wird unter Durchleuchtung (Röntgenkontrolle) eine dünne Nadel in das Zentrum der betroffenen Bandscheibe vorgeschoben, in der Regel unter Lokalanästhesie bei wachem oder leicht sediertem Patienten. Anschließend wird eine Laserfaser durch die Nadel eingeführt, und kontrollierte Laserenergie wird angewendet, um einen kleinen Teil des gelartigen Kernmaterials (Nucleus pulposus) innerhalb der Bandscheibe zu verdampfen. Diese Diskusvaporisation verringert das Gesamtvolumen und den Innendruck der Bandscheibe, was wiederum den nach außen gerichteten Druck des vorgefallenen Anteils auf die angrenzende Nervenwurzel reduzieren soll und damit die damit verbundenen Schmerzen und Entzündungen lindert.

Warum wird dies oft als ambulante Wirbelsäulenbehandlung bezeichnet?

Da die Laserdiskektomie perkutan, also über eine Nadel statt über einen offenen chirurgischen Schnitt, durchgeführt wird und in der Regel eine Lokalanästhesie mit minimaler Sedierung zum Einsatz kommt, erfolgt sie häufig als ambulante Wirbelsäulenbehandlung – die Patienten gehen also noch am selben Tag nach Hause, ohne einen stationären Aufenthalt zu benötigen. Die Erholungszeiten variieren von Patient zu Patient, doch viele berichten über eine allmähliche Abnahme der radikulären Symptome in den Tagen bis Wochen nach dem Eingriff, da sich die Entzündung um die betroffene Nervenwurzel durch den verringerten Bandscheibendruck zurückbildet.

Wie verhält sich dieses Verfahren im Vergleich zu anderen Dekompressionsmethoden?

Die Laserdiskektomie ist eine von mehreren perkutanen Diskusdekompressionstechniken, zu denen auch mechanische und radiofrequenzbasierte Nukleoplastie-Verfahren zählen, die den Bandscheibendruck über andere Mechanismen als die Laservaporisation senken. Alle Techniken verfolgen dasselbe grundlegende Ziel – die Druckreduktion innerhalb eines umschriebenen Bandscheibenvorfalls –, unterscheiden sich jedoch in der eingesetzten Technologie und Instrumentierung. Die Wahl zwischen diesen Ansätzen hängt von der Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes hinsichtlich der spezifischen Bandscheibenpathologie, der verfügbaren Ausrüstung und der klinischen Beurteilung ab, da keine einzelne Dekompressionstechnik als für jeden umschriebenen Vorfall universell überlegen gilt.

Ein INVAMED-Gerät für die Laserdiskektomie

INVAMED stellt das Spark Laser-Diskektomie-Gerät her, das bei perkutanen Laser-Diskusdekompressionsverfahren für geeignete umschriebene Bandscheibenvorfälle eingesetzt wird. Wie bei jedem perkutanen Bandscheibenverfahren ist eine sorgfältige Patientenauswahl anhand der bildgebenden Merkmale des Vorfalls von zentraler Bedeutung für den sachgerechten Einsatz, und eine qualifizierte Ärztin oder ein qualifizierter Arzt entscheidet, ob eine Laserdiskektomie oder ein alternativer Ansatz für die individuelle Bandscheibenpathologie eines Patienten geeignet ist. Verfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land; Kliniker sollten die vollständigen Informationen der offiziellen Gebrauchsanweisung entnehmen.

Wird bei der Laserdiskektomie der gesamte vorgefallene Bandscheibenanteil entfernt?

Nein, das Verfahren verdampft nur einen kleinen Teil des inneren Kernmaterials, um den Gesamtdruck der Bandscheibe zu senken, anstatt den vorgefallenen Anteil direkt zu entfernen. Ziel ist die Druckreduktion an der betroffenen Nervenwurzel und nicht die physische Entnahme des vorgefallenen Fragments.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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