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Pain Management & Spine (Algology)September 25, 2021INVAMED Medical Affairs

Intraossäre RFA bei Wirbeltumoren: Behandlung von innen

Wie die Radiofrequenzablation bei Wirbeltumoren von innerhalb des Knochens funktioniert, einschließlich intraossärem Zugang, gezielter Energie und klinischer Rolle.

Spinale Metastasen und bestimmte primäre Knochenläsionen können die Struktur der Wirbelkörper schwächen und Schmerzen verursachen, die mit Medikamenten allein schwer zu behandeln sind. Die Radiofrequenzablation bei Wirbeltumoren bietet Ärztinnen und Ärzten eine minimalinvasive Möglichkeit, Tumorgewebe direkt innerhalb des Wirbelkörpers gezielt zu behandeln – von innerhalb des Knochens statt durch offene Resektion. Dieser Artikel erläutert, wie die intraossäre RF-Ablation im Allgemeinen durchgeführt wird, wie sie sich in einen umfassenderen Behandlungsplan einfügt und was Patienten konzeptionell von dem Verfahren erwarten können.

Was bedeutet „intraossär" in diesem Zusammenhang?

Der Begriff intraossär bedeutet schlicht „innerhalb des Knochens". Im Gegensatz zu Ablationstechniken, die an Weichteilnerven oder Gelenken angewendet werden, umfasst die intraossäre RF-Ablation das Vorschieben einer Sonde oder Elektrode über einen Nadelzugang direkt in den Wirbelkörper, um das Tumorgewebe zu erreichen, das sich im Knochen selbst befindet. Dieser Ansatz wird im Allgemeinen bei Wirbelläsionen angewendet, einschließlich bestimmter metastatischer Absiedlungen, wobei das Ziel darin besteht, die Tumorlast lokal zu reduzieren und die damit verbundenen Schmerzen zu behandeln – häufig als Teil einer umfassenderen onkologischen und schmerztherapeutischen Strategie, die von einem multidisziplinären Behandlungsteam festgelegt wird.

Wie wird die Radiofrequenzablation bei Wirbeltumoren typischerweise durchgeführt?

Das allgemeine Verfahrenskonzept umfasst die bildgesteuerte Platzierung einer Nadel im betroffenen Wirbel, gefolgt von der Einführung einer RF-Elektrode in die Zielzone innerhalb des Knochens. Anschließend wird Radiofrequenzenergie appliziert, um lokalisierte Wärme zu erzeugen, die das Tumorgewebe im Behandlungsbereich abladieren soll. Für diesen Zweck konzipierte Geräte, wie das Fusion Radiofrequenzablationssystem für Wirbeltumoren von INVAMED, sind speziell für die minimalinvasive intraossäre RF-Ablation von Wirbeltumorgewebe gebaut, was die Besonderheit der Arbeit innerhalb des Knochens gegenüber Weichgewebe widerspiegelt. Dieses System gehört zur Produktkategorie Schmerztherapie & Wirbelsäule (Algologie) von INVAMED; Kliniker sollten die Gebrauchsanweisung (IFU) des Herstellers für vollständige technische und verfahrensbezogene Details konsultieren.

Warum eine Ablation anstelle von oder ergänzend zu anderen Behandlungen in Betracht ziehen?

Die Ablation von Wirbeltumoren wird typischerweise nicht als eigenständige Krebsheilung positioniert und ist auch nicht als solche vermarktet oder vorgesehen. Vielmehr ist sie häufig Teil eines kombinierten Ansatzes, der Strahlentherapie, systemische onkologische Behandlung und in ausgewählten Fällen eine Wirbelaugmentation zur Behebung mechanischer Instabilität umfassen kann. Die Entscheidung für eine RF-Ablation hängt maßgeblich von Tumorart, Lokalisation, Ausmaß der Wirbelbeteiligung und dem gesamten onkologischen Behandlungsplan des Patienten ab, die alle von einem gemeinsam arbeitenden Onkologie- und Wirbelsäulenteam beurteilt werden und nicht von einer einzelnen Fachrichtung isoliert.

Was bestimmt, ob ein Patient als Kandidat infrage kommt?

Die Beurteilung der Eignung für eine intraossäre Ablation umfasst im Allgemeinen eine Schnittbildgebung zur Charakterisierung der Läsion, eine Bewertung der spinalen Stabilität sowie eine Berücksichtigung des allgemeinen Gesundheitszustands und der Behandlungsziele des Patienten. Läsionen mit erheblicher epiduraler Ausdehnung oder Rückenmarkskompromittierung können andere oder zusätzliche Eingriffe über die Ablation hinaus erfordern. Da diese Entscheidungen naturgemäß individuell getroffen werden müssen, kann nur eine qualifizierte Ärztin oder ein qualifizierter Arzt – in der Regel in Abstimmung mit Strahlentherapie, medizinischer Onkologie und Wirbelsäulenspezialisten – bestimmen, ob eine intraossäre RF-Ablation für einen bestimmten Patienten geeignet ist.

Erholungserwartungen und Überwachung nach der Ablation

Die Erholung nach einer intraossären RF-Ablation ist aufgrund des minimalinvasiven Zugangswegs im Allgemeinen kürzer als nach einer offenen chirurgischen Tumorresektion, wobei die genauen Zeitrahmen je nach Patient und danach variieren, ob das Verfahren mit einer Wirbelaugmentation kombiniert wird. Die Nachsorge umfasst häufig eine Schmerzbeurteilung, Kontrollbildgebung zur Beurteilung des behandelten Bereichs sowie die fortgesetzte Abstimmung mit dem Onkologieteam des Patienten. Neue oder sich verschlechternde neurologische Symptome, wie Taubheitsgefühl, Schwäche oder Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle, sollten Patienten dazu veranlassen, unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Was geschieht mit dem Wirbel, nachdem Tumorgewebe abladiert wurde?

In manchen Fällen wird die Ablation mit einer Wirbelaugmentation kombiniert, um die mechanische Stabilität des behandelten Segments zu unterstützen, wobei dies vom Ausmaß der Knochenbeteiligung abhängt. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt erklärt Ihnen, ob eine Augmentation zusätzlich zur Ablation in Ihrem spezifischen Fall empfohlen wird.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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