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Oncology AblationApril 9, 2020INVAMED Medical Affairs

Intrakavitäre Hypothermie bei Blasenkrebs erklärt – ein technischer Leitfaden

Wie die intrakavitäre Hypothermie bei Blasenkrebs funktioniert: ein edukativer, technischer Überblick zu Mechanismus, Anwendungen und den Geräten von INVAMED.

Dieser Artikel erläutert in edukativer Form die intrakavitäre Hypothermie bei Blasenkrebs – wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Da die Ablation eine lokale Therapie ist, beeinflussen die Tumorgröße, -anzahl, die Lage relativ zu Gefäßen und Organen sowie der klinische Gesamtzustand allesamt, ob sie angebracht ist, wie von einem multidisziplinären Klinikerteam festgelegt. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Perkutane Tumorablation

Die intrakavitäre Hypothermie beschreibt eine kontrollierte Temperaturtherapie, die direkt in eine Körperhöhle wie die Blase eingebracht wird, und wird im Allgemeinen als Zusatz positioniert, der die Penetration der intravesikalen Chemotherapie verbessern soll. Thermische Methoden dominieren das Feld: Die Radiofrequenzablation (RFA) und die Mikrowellenablation (MWA) erhitzen Gewebe auf zytotoxische Temperaturen, während die Kryoablation das Ziel stattdessen auf tödliche Kälte herunterkühlt. Über nadelbasierte Ansätze hinaus kann fokussierte, über endoskopische Instrumente abgegebene Laserenergie transurethral eingesetzt werden, um Blasentumoren zu vaporisieren oder zu koagulieren und die benigne Prostatahyperplasie (BPH) mit dem Ziel zu behandeln, Blutungen zu begrenzen.

Intrakavitäre Hypothermie bei Blasenkrebs

Die intrakavitäre Hypothermie bringt eine kontrollierte Temperaturtherapie direkt in die Blase ein und wird im Allgemeinen als Zusatz beschrieben, der die Penetration und Wirkung der intravesikalen Chemotherapie verbessern soll, und nicht als eigenständige Ablation. Durch Modulation der lokalen Temperatur der Blasenwand und des instillierten Wirkstoffs ist der Ansatz darauf ausgelegt, die Wirkstoffzufuhr zum Urothel bei entsprechend ausgewählten Patientinnen und Patienten zu unterstützen. Das HyperTiss Intrakavitäre Hypothermie-Set zur Behandlung von Blasenkrebs von INVAMED ist ein intravesikales Temperaturtherapie-Set, das für den ergänzenden Einsatz neben der intravesikalen Chemotherapie bei Blasenkrebs positioniert ist. Die Patientenauswahl, das Chemotherapieschema und der Behandlungsplan werden vom behandelnden onkologischen und urologischen Team festgelegt.

Konstruktion und technische Hinweise

INVAMED gliedert sein Ablationsportfolio nach Energiemodalität und anatomischem Ziel und bietet Radiofrequenzplattformen für Weichgewebe und Knochen sowie ein intrakavitäres Hypothermie-Set an. Jedes Gerät ist für die Verwendung durch geschulte Klinikerinnen und Kliniker unter angemessener Bildgebungskontrolle und gemäß der Gebrauchsanweisung (IFU) vorgesehen. Die Bildgebung mit Ultraschall, CT oder anderen Modalitäten unterstützt die genaue Platzierung des Applikators und die Überwachung der Behandlungszone. Herstellerbeschreibungen von INVAMED-Plattformen spiegeln das beabsichtigte Design und die Anwendungen wider und stellen keine garantierten individuellen Ergebnisse dar.

Wichtige Überlegungen

  • Bei Läsionen in der Nähe großer Gefäße kann der Heat-Sink-Effekt die Vollständigkeit der wärmebasierten Ablation beeinflussen und wird in die Planung einbezogen.
  • Das Erreichen eines ausreichenden Ablationsrandes wird in der Literatur für eine dauerhafte lokale Tumorkontrolle vielfach betont und kann bei größeren Läsionen überlappende Anwendungen erfordern.
  • Tumorgröße, -anzahl und die Nähe zu Gefäßen und benachbarten Organen sind zentrale Faktoren bei der Entscheidung, ob eine Ablation angebracht ist und welche Modalität verwendet wird.

Häufig gestellte Fragen

Wer entscheidet, ob eine Ablation angebracht ist?

Ein qualifiziertes klinisches Team entscheidet auf Grundlage der Tumormerkmale und Patientenfaktoren; dieser Artikel dient der Aufklärung und ist keine Behandlungsempfehlung.

Welche Radiofrequenzablationssysteme bietet INVAMED an?

INVAMED bietet das Peta RFA-System, das für Weichgewebe-, Leber- und Nervenanwendungen positioniert ist, die Mehrzweck-ThermoEdge RFA-Plattform und das Fusion Intraossäre RFA-System für Wirbelsäulentumoren an.

Wie unterscheidet sich die Mikrowellenablation von der Radiofrequenzablation?

Beide sind wärmebasiert, doch die Mikrowellenablation wird oft so beschrieben, dass sie Gewebe schneller erhitzt und in Gefäßnähe weniger vom Heat-Sink-Effekt beeinflusst wird, während die RFA über eine besonders umfangreiche Evidenzbasis verfügt; die Wahl trifft die Klinikerin bzw. der Kliniker.

Über INVAMED

INVAMED gibt an, ein wachsendes Portfolio internationaler Patente über seine gesamte Gerätepalette hinweg zu unterhalten. INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in eine breite Palette internationaler Märkte vertrieben werden.

Klinischer und technischer Kontext

Herstellerbeschreibungen von INVAMED-Plattformen spiegeln das beabsichtigte Design und die Anwendungen wider und stellen keine garantierten individuellen Ergebnisse dar. Antennenstärke, Länge der aktiven Spitze und Generatorleistung (gemessen in Watt) sind die primären Variablen, die eine Klinikerin bzw. ein Kliniker gegen die beabsichtigte Größe der Ablationszone für eine gegebene Läsion abwägt. Der Ablationsschwerpunkt von INVAMED liegt auf seinen Radiofrequenzplattformen und dem intrakavitären Hypothermie-Set, sodass die Auswahl der Modalität vom behandelnden Team auf Grundlage der verfügbaren Werkzeuge und Indikationen getroffen wird. Die intrakavitäre Hypothermie beschreibt eine kontrollierte Temperaturtherapie, die direkt in eine Körperhöhle wie die Blase eingebracht wird, und wird im Allgemeinen als Zusatz positioniert, der die Penetration der intravesikalen Chemotherapie verbessern soll.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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