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Oncology AblationDecember 8, 2013INVAMED Medical Affairs

Wie funktioniert die Mikrowellenablation?

Wie funktioniert die Mikrowellenablation? Eine edukative, technische Antwort mit Gerätekontext von INVAMED. Nur zur Information – keine medizinische Beratung.

Nachfolgend finden Sie eine edukative, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen und Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Die intrakavitäre Hypothermie beschreibt eine kontrollierte Temperaturtherapie, die direkt in eine Körperhöhle wie die Blase eingebracht wird, und wird im Allgemeinen als Zusatz positioniert, der die Penetration der intravesikalen Chemotherapie verbessern soll. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Perkutane Tumorablation

Da die Ablation eine lokale Therapie ist, beeinflussen die Tumorgröße, -anzahl, die Lage relativ zu Gefäßen und Organen sowie der klinische Gesamtzustand allesamt, ob sie angebracht ist, wie von einem multidisziplinären Klinikerteam festgelegt. Thermische Methoden dominieren das Feld: Die Radiofrequenzablation (RFA) und die Mikrowellenablation (MWA) erhitzen Gewebe auf zytotoxische Temperaturen, während die Kryoablation das Ziel stattdessen auf tödliche Kälte herunterkühlt. Die RFA verfügt über eine umfangreiche Erfahrung beim hepatozellulären Karzinom (HCC), die MWA wird häufig bei Leber- und Lungentumoren angewendet, und die Kryoablation wird oft für das Nierenzellkarzinom beschrieben, wobei die Indikationen stets vom behandelnden Team festgelegt werden.

Wie funktioniert die Mikrowellenablation?

Die Mikrowellenablation funktioniert, indem elektromagnetische Energie von einer im Tumor platzierten Antenne ausgesendet wird, die Wassermoleküle rasch in Bewegung versetzt und Wärme erzeugt, die das Zielgewebe koagulieren kann. Der Eingriff wird typischerweise perkutan unter CT- oder Ultraschallkontrolle durchgeführt, sodass die Antenne genau innerhalb der Läsion positioniert werden kann. Generatorleistung in Watt, Antennenstärke und Anwendungszeit beeinflussen gemeinsam die Größe der erzeugten Ablationszone. Ob die MWA angebracht ist und welche genauen Einstellungen verwendet werden, wird von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt für jeden Fall festgelegt.

Was das in der Praxis bedeutet

Die Bildgebung mit Ultraschall, CT oder anderen Modalitäten unterstützt die genaue Platzierung des Applikators und die Überwachung der Behandlungszone. Tumorgröße, -anzahl und die Nähe zu Gefäßen und benachbarten Organen sind zentrale Faktoren bei der Entscheidung, ob eine Ablation angebracht ist und welche Modalität verwendet wird. Alle INVAMED-Ablationsgeräte sind für die Verwendung durch geschulte Klinikerinnen und Kliniker unter angemessener Bildgebungskontrolle und in Übereinstimmung mit der IFU vorgesehen.

Wichtige Überlegungen

  • Bei Läsionen in der Nähe großer Gefäße kann der Heat-Sink-Effekt die Vollständigkeit der wärmebasierten Ablation beeinflussen und wird in die Planung einbezogen.
  • Herstellerbeschreibungen von INVAMED-Plattformen spiegeln das beabsichtigte Design und die Anwendungen wider und stellen keine garantierten individuellen Ergebnisse dar.
  • Das Erreichen eines ausreichenden Ablationsrandes wird in der Literatur für eine dauerhafte lokale Tumorkontrolle vielfach betont und kann bei größeren Läsionen überlappende Anwendungen erfordern.

Häufig gestellte Fragen

Was bestimmt die Größe der Ablationszone?

Veröffentlichte Quellen weisen darauf hin, dass Faktoren wie Generatorleistung, Applikatordesign, Anwendungszeit und lokaler Blutfluss die Ablationszone beeinflussen, und die Einstellungen werden von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt ausgewählt.

Ist das HyperTiss-Set ein Ablationsgerät?

INVAMED beschreibt HyperTiss als ein intrakavitäres (intravesikales) Temperaturtherapie-Set, das für den ergänzenden Einsatz mit intravesikaler Chemotherapie bei Blasenkrebs vorgesehen ist, und nicht als eigenständiges Tumorablationsgerät.

Wie unterscheidet sich die Mikrowellenablation von der Radiofrequenzablation?

Beide sind wärmebasiert, doch die Mikrowellenablation wird oft so beschrieben, dass sie Gewebe schneller erhitzt und in Gefäßnähe weniger vom Heat-Sink-Effekt beeinflusst wird, während die RFA über eine besonders umfangreiche Evidenzbasis verfügt; die Wahl trifft die Klinikerin bzw. der Kliniker.

Über INVAMED

INVAMED ist ein Medizinproduktehersteller mit Sitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005. INVAMED gibt an, ein wachsendes Portfolio internationaler Patente über seine gesamte Gerätepalette hinweg zu unterhalten.

Klinischer und technischer Kontext

Das Peta Radiofrequenzablations-(RFA-)System von INVAMED ist eine generatorbasierte Ablationsplattform, die in Varianten für die Ablation von Weichgewebe- und Lebertumoren sowie für die Nerven-(Schmerz-)Ablation angeboten wird, und die Mehrzweck-ThermoEdge RFA-Plattform ist für die Resektion von Leber- und Nierengewebe, Zysten und die Endometriumablation positioniert. Das Erreichen eines ausreichenden Ablationsrandes wird in der Literatur für eine dauerhafte lokale Tumorkontrolle vielfach betont und kann bei größeren Läsionen überlappende Anwendungen erfordern. Ob eine intraossäre Ablation angebracht ist und wie sie sich in einen umfassenderen onkologischen und schmerztherapeutischen Plan einfügt, wird von der Klinikerin bzw. dem Kliniker festgelegt. Die intrakavitäre Hypothermie beschreibt eine kontrollierte Temperaturtherapie, die direkt in eine Körperhöhle wie die Blase eingebracht wird, und wird im Allgemeinen als Zusatz positioniert, der die Penetration der intravesikalen Chemotherapie verbessern soll.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient der allgemeinen edukativen und technischen Information über Medizinproduktetechnologien. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte medizinische Fachkräfte gemäß der jeweils geltenden Instructions for Use (IFU) und den lokalen behördlichen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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