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Pain Management & Spine (Algology)September 11, 2021INVAMED Medical Affairs

Genicularis-Nerven-RFA: Eine Option bei Knieschmerzen erklärt

Wie die Genicularis-Nervenablation bei chronischen Knieschmerzen wirkt – als nichtoperative Option bei Kniearthrose und postoperativen Beschwerden.

Die Genicularis-Nervenablation ist eine radiofrequenzbasierte Technik zur Behandlung chronischer Knieschmerzen, meist im Zusammenhang mit Kniearthrose oder anhaltenden Schmerzen nach einer Knieoperation. Mit dem wachsenden Interesse an nichtoperativen Optionen der Knietherapie – insbesondere für Patientinnen und Patienten, die keine idealen Kandidaten für einen Gelenkersatz sind oder eine Operation hinauszögern möchten – ist die Radiofrequenzablation der Nervi geniculares zu einem zunehmend diskutierten Instrument im Bereich der Schmerztherapie geworden.

Was sind die Nervi geniculares?

Die Nervi geniculares sind eine Gruppe kleiner sensibler Nerven, die das Kniegelenk umgeben und Schmerzsignale von der Gelenkkapsel und den umliegenden Strukturen zum Rückenmark und Gehirn weiterleiten. Mehrere dieser Nerven – am häufigsten der Nervus genicularis superolateralis, superomedialis und inferomedialis – werden bei der Ablation typischerweise als Ziel gewählt, da sie zusammen einen Großteil der sensiblen Versorgung des Kniegelenks abdecken.

Wie wird die Genicularis-Nervenablation durchgeführt?

Ähnlich wie bei der Facettengelenk-Radiofrequenzablation an der Wirbelsäule wird bei der Genicularis-Nervenablation eine Bildgebung – typischerweise Fluoroskopie oder Ultraschall – eingesetzt, um eine Nadelelektrode präzise in der Nähe jedes Zielnervs zu positionieren. Anschließend wird Radiofrequenzenergie abgegeben, um eine kontrollierte Wärmezone zu erzeugen, die die Fähigkeit des Nervs zur Schmerzsignalweiterleitung unterbricht. Das Verfahren wird in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt, wobei häufig mehrere Nerven rund um das Knie in einer einzigen Sitzung behandelt werden.

Für wen kommt dieses Verfahren infrage?

Die Genicularis-Nervenablation wird am häufigsten für Patientinnen und Patienten mit Kniearthroseschmerzen erwogen, die durch konservativere Maßnahmen wie Physiotherapie, orale Medikamente oder intraartikuläre Injektionen keine ausreichende Linderung erreicht haben, sowie für Patientinnen und Patienten mit anhaltenden Schmerzen nach einer Knieprothesenoperation, wenn andere Ursachen abgeklärt wurden. Sie wird im Allgemeinen als nichtoperative Option der Knietherapie eingeordnet, die Schmerzen für einen gewissen Zeitraum lindern und die Funktion verbessern kann, jedoch nicht als Alternative, die die zugrunde liegende strukturelle Gelenkerkrankung behebt. Wie bei der Facettenablation setzen viele Programme zunächst einen diagnostischen Nervenblock ein, um vorherzusagen, welche Patientinnen und Patienten wahrscheinlicher auf die definitive Ablationsbehandlung ansprechen.

Was können Patienten hinsichtlich Wirkdauer und Wiederkehr erwarten?

Da die Genicularis-Nervenablation die Nervensignalübertragung unterbricht, ohne das Gelenk selbst zu verändern, können sich die behandelten Nerven mit der Zeit regenerieren, und eine dauerhafte Schmerzlinderung ist nicht zu erwarten. Die berichtete Wirkdauer variiert zwischen Patientinnen, Patienten und Studien, und eine wiederholte Ablation ist eine anerkannte Option, sobald die Linderung nachlässt und der Nerv Zeit hatte, sich zu regenerieren. Wie bei jeder schmerztherapeutischen Maßnahme variiert das individuelle Ansprechen, und kein Ergebnis kann für eine bestimmte Patientin oder einen bestimmten Patienten garantiert werden.

Ein INVAMED-System für die Genicularis-Nervenablation

INVAMED stellt das Peta Radiofrequenzablationssystem (RFA) her, das bei Nervenablationsverfahren einschließlich der Behandlung der Nervi geniculares bei Knieschmerzen eingesetzt wird. Eine qualifizierte Ärztin oder ein qualifizierter Arzt, häufig eine Fachperson für Schmerztherapie, entscheidet anhand der zugrunde liegenden Ursache der Knieschmerzen, der bisherigen Behandlungsvorgeschichte und des Ansprechens auf den diagnostischen Block, ob die Genicularis-Nervenablation eine geeignete Option darstellt. Verfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land; Kliniker sollten die offizielle Gebrauchsanweisung für vollständige Informationen konsultieren.

Ist vor der Genicularis-Nervenablation ein diagnostischer Block erforderlich?

Viele Behandlungsprotokolle sehen zuvor einen diagnostischen Block der Nervi geniculares vor, um Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die wahrscheinlicher auf die definitive Ablationsbehandlung ansprechen. Eine Ärztin oder ein Arzt legt die spezifische Voruntersuchung anhand der individuellen klinischen Gegebenheiten fest.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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