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EmbolizationApril 24, 2023INVAMED Medical Affairs

Embolisationscoils: Sind sie dauerhaft und sicher?

Ein patientenfreundlicher Überblick über Embolisationscoils, darüber, ob sie dauerhaft im Körper verbleiben, und was allgemein über ihre Sicherheit bekannt ist.

Bei Patienten, denen ein Coil-Embolisationsverfahren bevorsteht, tauchen zwei Fragen häufiger auf als jede andere: Bleiben diese Embolisationscoils für immer in meinem Körper, und sind sie sicher? Beide Bedenken sind nachvollziehbar, denn die Vorstellung, dass ein kleines Metallimplantat dauerhaft in einem Blutgefäß verbleibt, klingt zunächst ungewöhnlicher, als es in der Praxis der interventionellen Radiologie tatsächlich ist.

Sind Embolisationscoils für einen dauerhaften Verbleib vorgesehen?

In den meisten klinischen Anwendungen ja. Embolisationscoils sind im Allgemeinen so konzipiert, dass sie dauerhaft im behandelten Gefäß verbleiben. Der Coil selbst verschließt das Gefäß nicht unmittelbar wie ein Korken; vielmehr bildet er ein Gerüst, das den natürlichen Gerinnungsprozess des Körpers fördert und eine stabile Thrombusbildung begünstigt, die letztlich den Blutfluss durch dieses spezifische Gefäß unterbindet. Da das Behandlungsziel in den meisten Fällen der Coil-Embolisation – etwa beim Verschluss eines Aneurysmas, einer arteriovenösen Fistel oder eines abnormalen peripheren Gefäßes – ein dauerhafter Verschluss ist, verbleiben die Coils nach Abschluss des Eingriffs typischerweise an Ort und Stelle, statt entfernt zu werden.

Coils, die in Embolisationssystemen dieser Geräteklasse eingesetzt werden, sind häufig mit platinbasierten Materialien assoziiert, da Platin im Allgemeinen wegen seiner Handhabungseigenschaften und seiner Kompatibilität mit der Bildgebung verwendet wird. Die genaue Zusammensetzung kann jedoch je nach Hersteller und spezifischem Produkt variieren und sollte anhand der jeweiligen Gebrauchsanweisung (IFU) bestätigt und nicht vorausgesetzt werden.

Was ist allgemein über die Sicherheit von Coils bekannt?

Embolisationscoils werden seit Jahrzehnten in der interventionellen Radiologie eingesetzt, und ihr Sicherheitsprofil gilt im Allgemeinen als günstig, sofern der Eingriff von einem qualifizierten Arzt in einem geeigneten klinischen Umfeld durchgeführt wird. Wie bei jedem implantierten Gerät oder Gefäßeingriff variiert das individuelle Risiko, und mögliche Aspekte umfassen eine Coil-Migration, einen unvollständigen Verschluss, der eine zusätzliche Behandlung erfordert, oder die allgemeinen mit dem katheterbasierten Zugang verbundenen Verfahrensrisiken, wie Blutungen oder Gefäßverletzungen an der Zugangsstelle.

Es ist wichtig zu verstehen, dass kein Medizinprodukt und kein Verfahren vollständig risikofrei ist, und Embolisationscoils bilden hier keine Ausnahme. Anstelle einer pauschalen Sicherheitsgarantie besprechen Ärzte in der Regel die spezifischen Risiken und Vorteile, die für die Anatomie und Erkrankung eines Patienten relevant sind, bevor sie den Eingriff durchführen.

Wie unterscheiden sich ablösbare Coils von schiebbaren Coils?

Coil-Systeme, die in der Embolisation eingesetzt werden, lassen sich im Allgemeinen in ablösbare und schiebbare Kategorien einteilen. Ablösbare Coils sind an einem Zuführungsdraht oder Pusher befestigt und können vor der mechanischen Freisetzung in ihre endgültige Position durch den Arzt repositioniert oder zurückgezogen werden, was eine kontrolliertere Platzierung ermöglicht – insbesondere in Gefäßen, in denen eine präzise Coil-Packung von Bedeutung ist. Schiebbare Coils hingegen werden durch den Katheter vorgeschoben und ohne denselben mechanischen Ablöseschritt freigesetzt, was sich für andere anatomische Situationen oder ärztliche Präferenzen eignen kann.

INVAMED stellt ein Spider Peripheral Detachable Coil System her, das vom Hersteller als ablösbares Coil-Kit beschrieben wird, das für die Embolisation peripherer Aneurysmen, arteriovenöser Fisteln oder abnormaler Gefäße vorgesehen ist und eine stabile Coil-Packung durch kontrollierte mechanische Ablösung ermöglichen soll. Wie bei allen Embolisationsgeräten werden spezifische Größenwahl, Packungsdichte und Technik vom behandelnden Arzt anhand der Anatomie des Zielgefäßes bestimmt. Leser können die umfassendere INVAMED-Kategorieseite Embolisation für verwandte Produkte einsehen.

Kann der Körper einen Embolisationscoil abstoßen?

Embolisationscoils sind im Allgemeinen auf Biokompatibilität ausgelegt und werden in der interventionellen Radiologie breit eingesetzt, doch wie bei jedem implantierten Gerät können individuelle Reaktionen und Ergebnisse variieren. Jegliche ungewöhnlichen oder sich verschlechternden Symptome nach einem Coil-Embolisationsverfahren sollten umgehend mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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