Skip to main content
INVAMED
StartseiteINVAblogMedikamentenfreisetzender Stent oder Bare-Metal-Stent? Ein technischer Vergleich
Coronary Artery Disease & Cardiac InterventionsJanuary 25, 2010INVAMED Medical Affairs

Medikamentenfreisetzender Stent oder Bare-Metal-Stent? Ein technischer Vergleich

Medikamentenfreisetzender Stent im Vergleich zum blanken Metallstent: ein ausgewogener, edukativer Vergleich der Funktionsweise, der Kompromisse und der…

Dieser Artikel vergleicht zwei Ansätze gegenüberstellend, um zu verdeutlichen, wie sie sich in Prinzip und Praxis unterscheiden. Wenn eine Verengung flussbegrenzend wird, können Patientinnen und Patienten bei Belastung Angina pectoris verspüren, und eine abrupte Plaqueruptur mit Thrombose kann einen Myokardinfarkt auslösen. Als Hersteller von Medizinprodukten entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier enthaltenen Informationen sind edukativer Natur und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Koronare Herzkrankheit und perkutane Koronarintervention

Die koronare Herzkrankheit entwickelt sich, wenn sich atherosklerotische Plaque innerhalb der Arterien ansammelt, die den Herzmuskel versorgen, wodurch das Lumen allmählich verengt und der Blutfluss eingeschränkt wird. Während einer PCI wird eine Läsion in der Regel mit einem Führungsdraht passiert, mit einem Ballon vorbereitet und in den meisten Fällen mit einem Stent gerüstet, der das Gefäß offen hält. Die zeitgemäße Praxis stützt sich stark auf medikamentenfreisetzende Stents, die ein antiproliferatives Mittel freisetzen, um das Gewebewachstum zu begrenzen, das eine Restenose verursachen kann.

Medikamentenfreisetzender Stent im Vergleich zum Bare-Metal-Stent: Wesentliche Unterschiede

Medikamentenfreisetzende und blanke Metallstents gerüsten beide die Arterie, aber nur die medikamentenfreisetzende Variante setzt ein antiproliferatives Mittel frei, um die Restenose zu begrenzen. Blanke Metallstents können einen kürzeren Verlauf der dualen Thrombozytenaggregationshemmung ermöglichen, während medikamentenfreisetzende Stents in der Literatur im Allgemeinen mit niedrigeren Raten der erneuten Revaskularisation verbunden sind. Moderne dünnstrebige medikamentenfreisetzende Designs wie der Kobalt-Chrom-ATLAS-DES von INVAMED zielen darauf ab, ein starkes Gerüst mit einer günstigen Heilung zu verbinden. Die Wahl zwischen den Plattformen wird von der Kardiologin bzw. dem Kardiologen individuell getroffen, unter Berücksichtigung des Blutungsrisikos und der Läsionsfaktoren.

Wie INVAMED beide Ansätze unterstützt

INVAMED gliedert sein Koronarportfolio entlang des Ablaufs eines PCI-Falls und bietet Geräte für Zugang, Läsionsvorbereitung, Medikamentenabgabe, Gerüstung und Verschluss. Der ATLAS DES ist auf einer Kobalt-Chrom-L605-Plattform mit 60-Mikrometer-Streben und definierten nominalen und angegebenen Berstdrücken spezifiziert, die in der Produktliteratur dokumentiert sind. INVAMED positioniert ein breites Koronarportfolio aus einer Hand, das die ATLAS medikamentenfreisetzenden und die Atlas Bare-Metal-Stents, den Extender Paclitaxel-PTCA-Ballon, Inwire-Führungsdrähte, den TemREN Rotablator und das AngioTEN-Verschlusssystem umfasst.

Wichtige Überlegungen

  • Führungsverlängerungskatheter können die Rückhalteunterstützung bieten, die zur Zuführung von Geräten in gewundener oder distaler Anatomie erforderlich ist.
  • Herstellerangaben wie die berichtete Rate der Zielläsionsrevaskularisation von unter 5 % beschreiben eine untersuchte Leistung und keine garantierten Ergebnisse.
  • Die Dauer der dualen Thrombozytenaggregationshemmung wird an die klinische Präsentation und das Blutungsrisiko der Patientin bzw. des Patienten individuell angepasst.

Häufig gestellte Fragen

Wie heißt der medikamentenfreisetzende Stent von INVAMED?

Der medikamentenfreisetzende Koronarstent von INVAMED ist das ATLAS Drug Eluting Coronary Stent System, aufgebaut auf einer Kobalt-Chrom-L605-Plattform mit einer Sirolimus-Beschichtung.

Sind diese Koronargeräte CE-gekennzeichnet?

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Wer entscheidet zwischen PCI und Bypass-Operation?

Diese Entscheidung wird von einem klinischen Herzteam anhand der Koronaranatomie und individueller Faktoren getroffen; dieser Artikel ist edukativer Natur und keine medizinische Beratung.

Über INVAMED

INVAMED ist ein Hersteller von Medizinprodukten mit Hauptsitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005. INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Geräte über ein breites Spektrum internationaler Märkte vertrieben werden.

Klinischer und technischer Kontext

Alle Koronargeräte von INVAMED sind zur Verwendung durch geschulte interventionelle Kardiologinnen und Kardiologen unter Durchleuchtungsführung und gemäß der IFU vorgesehen. Die darunterliegende Kobalt-Chrom-Legierung ist dafür vorgesehen, dünne Streben zu ermöglichen und zugleich die radiale Unterstützung zu erhalten, wie in der Produktdokumentation beschrieben. Das ATLAS-System von INVAMED setzt Sirolimus mit 1 Mikrogramm pro Quadratmillimeter mit einem anhaltenden, kontrollierten Freisetzungsprofil frei, das darauf ausgelegt ist, das frühe Heilungsfenster abzudecken. Die Drahtauswahl ist eine praktische Entscheidung, die vom Operateur bzw. von der Operateurin anhand der Läsionsmorphologie und der Passagestrategie getroffen wird. Das AngioTEN Vascular Closure System von INVAMED ist für diese Rolle des Zugangsstellenmanagements positioniert. Die perkutane Koronarintervention (PCI) ist ein katheterbasierter Ansatz, der die Koronararterien über einen kleinen arteriellen Zugangspunkt erreicht, typischerweise die Radial- oder Femoralarterie. Der TemREN Rotablator von INVAMED verwendet laut Hersteller diamantbeschichtete Bohrköpfe, die verkalkte Plaque abladieren und dabei elastisches Gewebe schonen. Dünnstrebige Kobalt-Chrom-Plattformen sind dafür vorgesehen, die Zuführbarkeit mit der radialen Unterstützung über eine Reihe von Gefäßgrößen hinweg auszubalancieren.

Weiteres auf INVAMED

Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel ist für allgemeine Bildungs- und technische Informationen über Medizinproduktetechnologien gedacht. Er ist keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Behandlungsempfehlung und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einem zugelassenen Arzt auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Geräte sind für den Gebrauch durch geschulte medizinische Fachkräfte gemäß der geltenden Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen Zulassungen bestimmt. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

Drug-eluting stent vs Bare-metal stentdrug-eluting stentheart stent procedurecoronary angioplasty and stenting (PCI)how long it lastsrecovery timeprecautions