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Venous Stents & Pulmonary EmbolismJune 11, 2021INVAMED Medical Affairs

Atlas Venenstent: Übersicht zu Design und Zweckbestimmung

Der Atlas Venenstent von INVAMED ist ein selbstexpandierender Nitinol-Stent für iliofemorale Obstruktionen und das May-Thurner-Syndrom. Design im Überblick.

Der Atlas Venenstent ist ein selbstexpandierender Nitinol-Venenstent von INVAMED, der speziell für die venöse Anatomie entwickelt wurde und nicht von arteriellen Stent-Plattformen abgeleitet ist. Diese Übersicht fasst Zweckbestimmung, Designmerkmale und klinische Anwendungen für interventionelle Radiologen, Gefäßchirurgen und interventionelle Kardiologen zusammen, die dedizierte Venenstent-Optionen evaluieren.

Was ist der Atlas Venenstent?

Der Atlas Venenstent ist ein dediziertes Venenstent-System zur Wiederherstellung des venösen Abflusses und zur Behandlung chronischer venöser Obstruktionen. Er ist auf die besonderen mechanischen Anforderungen des venösen Systems ausgelegt, das sich in Druck, Flussdynamik und Anfälligkeit für extrinsische Kompression erheblich vom arteriellen Kreislauf unterscheidet.

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Welche Designmerkmale zeichnen ihn aus?

Atlas basiert auf einer selbstexpandierenden Nitinol-Plattform mit mehreren für die venöse Anatomie relevanten Designmerkmalen:

  • Optimale Radialkraft — ausgelegt, um äußerer Kompression zu widerstehen und gleichzeitig dem im Vergleich zu Arterien geringeren intraluminalen Druck des venösen Systems Rechnung zu tragen
  • Adaptive Anpassungsfähigkeit — konzipiert, um sich der venösen Anatomie in Bereichen wie dem iliofemoralen Segment anzupassen, das durch Hüftbeugung und Beckenbewegung beansprucht wird
  • Minimales Recoil — soll den nach der Freisetzung erreichten Lumendurchmesser aufrechterhalten
  • Größere verfügbare Durchmesser — auf die im Vergleich zu typischen arteriellen Gefäßen größere Kaliberweite bedeutender venöser Strukturen abgestimmt

Diese Merkmale unterscheiden dedizierte Venenstents wie Atlas von arteriellen Stent-Plattformen, die im Allgemeinen für Umgebungen mit höherem Druck und mehr Steifigkeit ausgelegt sind und nicht für die von der venösen Anatomie geforderte Flexibilität und Quetschresistenz konzipiert wurden.

Welche Indikationen bestehen für die Anwendung?

Der Atlas Venenstent ist indiziert zur Anwendung bei:

  • Iliofemoraler venöser Abflussobstruktion
  • May-Thurner-Syndrom (Kompression der Beckenvene)
  • Postthrombotischem Syndrom (PTS) mit bildgebend bestätigter venöser Abflussobstruktion
  • Venösen Stenosen infolge extrinsischer Kompression oder Narbengewebsbildung

Wie bei allen endovaskulären Produkten werden Patientenauswahl und Eingriffsplanung vom behandelnden Arzt anhand von Bildgebungsbefunden, klinischem Erscheinungsbild und individueller Anatomie festgelegt.

Wie ist Atlas in den Ablauf einer venösen Intervention eingebunden?

Atlas wird typischerweise nach diagnostischer Bestätigung einer venösen Abflussobstruktion mittels Duplex-Ultraschall, CT-/MR-Venografie oder intravaskulärem Ultraschall (IVUS) eingesetzt. Ärzte können vor der Stentfreisetzung eine Ballon-Venoplastie zur Vorbereitung des Gefäßes durchführen, gefolgt von einer sorgfältigen Größenbestimmung anhand von IVUS- oder venografischen Messungen zur Auswahl des passenden Stentdurchmessers und der passenden Stentlänge.

Protokolle zur postprozeduralen Antikoagulation und zur Verlaufsbildgebung werden in der Regel vom klinischen Behandlungspfad der jeweiligen Einrichtung festgelegt.

Was ist bei der Anwendung zu beachten?

Alle endovaskulären Eingriffe bergen inhärente Risiken, unter anderem Stentthrombose, Migration oder Restenose. Die Eignung für eine venöse Stentimplantation mit jedem Produkt, einschließlich Atlas, wird von einem Arzt anhand einer umfassenden Beurteilung festgelegt. Kliniker sollten stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) für vollständige Indikationen, Kontraindikationen, Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen heranziehen.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich der Atlas Venenstent von arteriellen Stents?

Atlas wurde speziell für die venöse Anatomie entwickelt, mit Designschwerpunkten auf Flexibilität, Quetschresistenz und der Berücksichtigung größerer Gefäßdurchmesser sowie niedrigerer intraluminaler Drücke — Eigenschaften, die bei arteriellen Stent-Plattformen in der Regel nicht im Vordergrund stehen.

Für welche Krankheitsbilder ist der Atlas Venenstent vorgesehen?

Er ist für die iliofemorale venöse Abflussobstruktion vorgesehen, einschließlich Fällen, die durch das May-Thurner-Syndrom, das postthrombotische Syndrom sowie venöse Stenosen durch extrinsische Kompression oder Vernarbung entstehen.

Ist der Atlas Venenstent weltweit erhältlich?

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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