Dieser Artikel erläutert in edukativer Form das Verschlusssystem für den Gefäßzugang — wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Die perkutane Koronarintervention (PCI) ist ein katheterbasierter Ansatz, der die Koronararterien über einen kleinen arteriellen Zugangspunkt erreicht, typischerweise die Radial- oder Femoralarterie. Als Hersteller von Medizinprodukten entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier enthaltenen Informationen sind edukativer Natur und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Koronare Herzkrankheit und perkutane Koronarintervention
Die zeitgemäße Praxis stützt sich stark auf medikamentenfreisetzende Stents, die ein antiproliferatives Mittel freisetzen, um das Gewebewachstum zu begrenzen, das eine Restenose verursachen kann. Die koronare Herzkrankheit entwickelt sich, wenn sich atherosklerotische Plaque innerhalb der Arterien ansammelt, die den Herzmuskel versorgen, wodurch das Lumen allmählich verengt und der Blutfluss eingeschränkt wird. Während einer PCI wird eine Läsion in der Regel mit einem Führungsdraht passiert, mit einem Ballon vorbereitet und in den meisten Fällen mit einem Stent gerüstet, der das Gefäß offen hält.
Verschluss des arteriellen Zugangs
Nach dem Entfernen der Schleuse muss die arterielle Zugangsstelle verschlossen werden, entweder mit manueller Kompression oder mit einem Verschlusssystem für den Gefäßzugang. Verschlusssysteme sind dafür ausgelegt, die Arteriotomie zu versiegeln, und können bei angemessen ausgewählten Patientinnen und Patienten die Zeit bis zur Hämostase und Mobilisierung verkürzen. Das AngioTEN Vascular Closure System von INVAMED ist für diese Rolle des Zugangsstellenmanagements positioniert. Ob ein Verschlusssystem verwendet wird und welcher Typ, wird durch die Zugangsstelle, die Schleusengröße und die Präferenz der Klinikerin bzw. des Klinikers bestimmt.
Konstruktion und technische Hinweise
INVAMED gliedert sein Koronarportfolio entlang des Ablaufs eines PCI-Falls und bietet Geräte für Zugang, Läsionsvorbereitung, Medikamentenabgabe, Gerüstung und Verschluss. Alle Koronargeräte von INVAMED sind zur Verwendung durch geschulte interventionelle Kardiologinnen und Kardiologen unter Durchleuchtungsführung und gemäß der IFU vorgesehen. Herstellerangaben wie die berichtete Rate der Zielläsionsrevaskularisation von unter 5 % beschreiben eine untersuchte Leistung und keine garantierten Ergebnisse.
Wichtige Überlegungen
- Die Dauer der dualen Thrombozytenaggregationshemmung wird an die klinische Präsentation und das Blutungsrisiko der Patientin bzw. des Patienten individuell angepasst.
- Die Läsionsverkalkung ist ein zentraler Faktor bei der Planung, und stark verkalkte Plaque kann eine rotationale Atherektomie vor der Ballondilatation oder dem Stenting erforderlich machen.
- Herstellerangaben wie die berichtete Rate der Zielläsionsrevaskularisation von unter 5 % beschreiben eine untersuchte Leistung und keine garantierten Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen
Wie heißt der medikamentenfreisetzende Stent von INVAMED?
Der medikamentenfreisetzende Koronarstent von INVAMED ist das ATLAS Drug Eluting Coronary Stent System, aufgebaut auf einer Kobalt-Chrom-L605-Plattform mit einer Sirolimus-Beschichtung.
Welches Medikament setzt der ATLAS-Stent frei?
Laut INVAMED setzt der ATLAS DES Sirolimus mit 1 Mikrogramm pro Quadratmillimeter mit einem anhaltenden, kontrollierten Freisetzungsprofil frei.
Stellt INVAMED einen medikamentenbeschichteten Koronarballon her?
Ja. Der Extender Drug Eluting PTCA Balloon Catheter trägt eine Paclitaxel-Beschichtung für die lokale Medikamentenabgabe, etwa bei In-Stent-Restenose oder Erkrankungen kleiner Gefäße.
Über INVAMED
INVAMED berichtet, dass CE-gekennzeichnete Geräte in mehr als 80 Länder vertrieben werden. INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte ausgerichtet ist.
Klinischer und technischer Kontext
Die Dauer der dualen Thrombozytenaggregationshemmung wird an die klinische Präsentation und das Blutungsrisiko der Patientin bzw. des Patienten individuell angepasst. Die Auswahl unter den Plattformen wird vom Operateur bzw. von der Operateurin anhand der Gefäßgröße, der Läsionsmerkmale und der Anforderungen an die Zuführbarkeit getroffen. Führungsverlängerungskatheter können die Rückhalteunterstützung bieten, die zur Zuführung von Geräten in gewundener oder distaler Anatomie erforderlich ist. Das Koronarportfolio von INVAMED umfasst Führungskatheter, Verlängerungskatheter und Mikrokatheter, die dafür vorgesehen sind, das Passieren und die Zuführung in anspruchsvoller Anatomie zu unterstützen. Die Läsionsverkalkung ist ein zentraler Faktor bei der Planung, und stark verkalkte Plaque kann eine rotationale Atherektomie vor der Ballondilatation oder dem Stenting erforderlich machen. Laut INVAMED zeigen klinische Daten für den ATLAS DES Raten der Zielläsionsrevaskularisation von unter 5 % nach 12 Monaten, eine Angabe, die eine untersuchte Leistung und keine individuelle Garantie widerspiegelt. Alle Koronargeräte von INVAMED sind zur Verwendung durch geschulte interventionelle Kardiologinnen und Kardiologen unter Durchleuchtungsführung und gemäß der IFU vorgesehen. Dünnstrebige Kobalt-Chrom-Plattformen sind dafür vorgesehen, die Zuführbarkeit mit der radialen Unterstützung über eine Reihe von Gefäßgrößen hinweg auszubalancieren.
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Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
