Dieser Artikel erläutert in edukativer Form die Tibianagelung — wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Welches Implantat und welche Technik geeignet sind, hängt vom Frakturtyp, der Knochenqualität und den patientenbezogenen Faktoren ab und wird von der behandelnden Orthopädin bzw. dem behandelnden Orthopäden festgelegt. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Frakturversorgung und Gelenkrekonstruktion
Die interne Fixation umfasst intramedulläre Nägel, die im Markkanal langer Röhrenknochen platziert werden, sowie Platten und Schrauben, die auf der Knochenoberfläche angebracht werden, während Fixateure externe von außerhalb der Extremität stabilisieren. Winkelstabile Platten (Locking-Platten) verfügen über Gewindelöcher, die Schrauben in einem festen Winkel verriegeln, um Winkelstabilität zu erzeugen, was laut den FAQ der Website besonders für osteoporotischen Knochen relevant ist, während nicht winkelstabile Platten auf die Reibung zwischen Platte und Knochen angewiesen sind. Welches Implantat und welche Technik geeignet sind, hängt vom Frakturtyp, der Knochenqualität und den patientenbezogenen Faktoren ab und wird von der behandelnden Orthopädin bzw. dem behandelnden Orthopäden festgelegt.
Tibianägel
Die tibiale Nagelung stabilisiert Frakturen des Tibiaschafts und ausgewählte metaphysäre Frakturen mit einem intramedullären Stab und ermöglicht es dem Knochen, entlang einer wiederhergestellten Achse zu heilen. Die Konstruktion aus hochreinem Titan soll Festigkeit mit Biokompatibilität verbinden, und vielseitige Verriegelungsoptionen ermöglichen es der Chirurgin bzw. dem Chirurgen, die Stabilität anzupassen. Der CytroFIX Intramedullary Tibia Nail von INVAMED zeichnet sich durch eine Konstruktion aus hochreinem Titan mit vielseitigen proximalen und distalen Verriegelungsoptionen aus. Der postoperative Belastungsstatus und die Belastungssteigerung werden von der Chirurgin bzw. dem Chirurgen entsprechend der Fraktur und der erreichten Fixation festgelegt.
Konstruktion und technische Hinweise
Das CytroFIX-System von INVAMED ist nach Implantattyp und anatomischer Region gegliedert und umfasst intramedulläre Nägel, Platten und Schrauben aus medizinischem Titan. Die Implantate sind für die Verwendung durch geschulte Orthopädinnen und Orthopäden und gemäß der IFU vorgesehen. Das Implantatmaterial wie Ti-6Al-4V-Titan beeinflusst Festigkeit, Bildgebungsverhalten und Biokompatibilität und wird zusammen mit der Fraktur abgewogen. Nageldurchmesser und -länge, Plattenkontur und Schraubenkonfiguration werden entsprechend der individuellen Anatomie ausgewählt.
Wichtige Überlegungen
- Die Knochenqualität, einschließlich Osteoporose, ist ein wesentlicher Faktor, der winkelstabile Konstrukte mit festem Winkel begünstigt, wenn die Schraubenverankerung reduziert sein kann.
- Frakturlokalisation und -muster beeinflussen maßgeblich die Wahl zwischen Marknagelung, Plattenosteosynthese und Schraubenfixation.
- Nageldurchmesser und -länge, Plattenkontur und Schraubenkonfiguration werden entsprechend der individuellen Anatomie ausgewählt.
Häufig gestellte Fragen
Aus welchem Material bestehen CytroFIX-Implantate?
INVAMED beschreibt CytroFIX-Implantate als medizinisches Titan (Ti-6Al-4V ELI), ausgewählt wegen hoher Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität, mit anatomischem Design und Verriegelungsoptionen.
In welchen Durchmessern sind die Femurnägel erhältlich?
Laut den über den Suchindex bereitgestellten Inhalten von invamed.com decken die intramedullären Nägel von CytroFIX femorale Frakturen im Durchmesserbereich von 9 bis 13 mm ab, zusammen mit tibialen und humeralen Optionen.
Sind CytroFIX-Implantate CE-gekennzeichnet?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Über INVAMED
INVAMED ist ein Medizinproduktehersteller mit Hauptsitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005. INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das sich auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte konzentriert.
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Wichtiger Haftungsausschluss
Die Informationen hier dienen der Aufklärung und der Beschreibung der Gerätetechnologie; sie sind kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nur eine zugelassene medizinische Fachkraft kann feststellen, ob ein bestimmtes Verfahren oder Gerät für eine bestimmte Patientin bzw. einen bestimmten Patienten geeignet ist. INVAMED-Produkte sind auf die Verwendung durch qualifizierte Fachkräfte gemäß der offiziellen IFU beschränkt. Behördliche Zulassung und Kennzeichnung unterscheiden sich je nach Region, und nicht alle Produkte oder Indikationen sind in jedem Markt verfügbar.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
